Es kamen über 20 Interessierte in die Keglerklause nach Schwieberdingen. Davon waren mehrere "neue Gesichter", die teilnehmen wollten an der Diskussion, wie es mit der FDP weitergeht. FDP-Ortsvorsitzender Henning Wagner hatte dies als Workshop gestaltet. Hier die Ergebnisse.

Die erste Frage war, warum ist die FDP in dieser Situation. Die Teilnehmer stimmten per Klebepunkte ab.
Hier die zweite Folie mit Antworten.


Dann war die Frage, warum sich die FDP seit der Bundestagswahl nicht erholt hat.
Bei der nächsten Runde machten die Teilnehmer Vorschläge, was die FDP jetzt tun muss.
Und noch eine Übersicht.

Zum Abschluss der 2,5-stündigen Aussprache noch eine Abstimmung über den Kurs der FDP. Hier war die Hälfte der Teilnehmer bereits nicht mehr anwesend.

1 Kommentar
Die FDP kann nur überleben, wenn sie sich NEU aufstellt in der Thematik: Unser Land braucht dringend eine starke FDP, aber bitte keine für nur 3 % der Bevölkerung. Eine FDP, wie sie Ende der 60er/Anfang 70er fähig war, sich zu verändern: Freiburger Thesen, „Zöpfe abschneiden“ (und plötzlich war der Fauenanteil hoch). Eine erneuerte FDP hat nur Erfolg, wenn sie nicht altes nur herunterleiert und ein wenig mit Farbe neu anstreicht. Die FDP muss
Themen besetzen, wovor andere Angst haben z.B. Beamtentum, Rente, Gesund
heit, auch Themen, die fast alle Bürger stören: Verrohung breiter Schichten unserer Gesellschaft, übertriebener Datenschutz, Gesetzes und Vorschriften Orgien, Abschaffung persönlicher Kontakte (Telefonkontakte nur noch über KI in allen Institutionen und Ämtern). Was Neues wäre auch: statt 16 fache Schulpolitik künftig einheitlich bundesweit, eine Bundesländer-Neugliederung (8 statt 16). Wir brauchen einen Abbau der sehr ansteigenden Vermögens-konzentration einerseits und der immer breiteren Verarmung andererseits. Statt Steuererhöhungen Abbau von Steuervergünstigungen ab einem best. Betrag z.B. 250 oder 500 TEUR, damit die Superreichen nicht einen Durchschnitts-steuersatz von nur 26 % haben. Bürokratie-Abbau, aber keine Sprachblasen, sondern ganz konkret, z.B. alle Verhinderungsgesetze einstampfen. Die Migrationspolitik differenzierter anpacken und nicht pauschalieren und nicht alles über einen Kamm scheren (wies die AfD macht): Kinder müssen Deutsch können, wenn sie eingeschult werden, ggf. Abschiebung der Eltern, die dies nicht unterstützen oder sogar verhindern. Klares Pflichtenpaket für alle Migranten: z.B. Pflicht zu arbeiten, Pflicht Deutsch zu lernen. Wir brauchen und begrüßen Zuwanderung, weil wir Arbeitskräfte brauchen. Wir brauchen aber keine Zuwanderungen von Menschen, die unseren Staat schädigen wollen (z.B. Ausnutzung der Sozialsysteme) oder sogar bekämpfen wollen (Islamisten). Wir müssen weiterhin Asyl gewähren, wer weiß, wann wir Deutschen wieder froh sind, wieder selbst Asyl zu bekommen? Aber auch für echte Asylanten muss es ein Pflichtenheft geben. Ggf droht Abschiebung. Aber bitte nicht so, wie es heute vielfach in den Amtsstuben passiert: Sie schieben Menschen/Familen ab (oft aus banalsten formalrechtl. Gründen), die sehr gut bei uns integriert sind bzgl. Arbeit und Sprache. Oft ein totales Versagen der Amtsstuben und deren Chefs und Oberchefs. Der Beamtenschimmel schiebt oft Leute ab, die unser Land hier bringend braucht. Wir brauchen Zuwanderung, aber mit klaren
Regeln und Vorgaben. Ergo: Wenn in unserem Land zw. 50 bis oft 70 % eher mitte-rechts gewählt wird, kommen dennoch nur Regierungen zustande mit „sozialistischen“ Parteien Anteilen (grün, rot, dunkelrot?), die n i e oder nur minimalste Änderungen (z.B. in unseren Sozialsystemen) durchführen können. Die FDP kann nur wieder viele Stimmen bekommen, wenn sie viele der Bürger, die heute AfD wählen, gewinnt oder wieder zurück gewinnt. Dazu muss sie fähig sein, zu verstehen, wo den Bürgern der Schuh drückt. Liebe FDPler: Geht raus auf die Straße, fährt ÖPNV, macht Infoständen. Bürger Präsenz ist auch eine wichtige Erfolgsstrategie. Und an alle Führungskräfte in der FDP: Theorie ist out, Praxis und Realitäten sind in. Schaut endlich den Bürgern aufs Maul. Eine FDP hat nur dann einen Sinn oder eine Berechtigung, wenn sie für alle Bürger da ist und nicht nur für eine elitäre Schicht.