Rundbrief 1/21 – Alles Gute fürs Neue Jahr!

Liebe Freunde, Interessenten und Mitglieder,

wir sind ins Jahr 2021 gestartet und die Corona-Pandemie hat uns fest im Griff. Nach dem erfolglosen „Wellenbrecher-Lockdown“ Anfang November haben wir jetzt den „harten Lockdown“, der ab Montag noch härter wird und mindestens bis Ende Januar dauern wird, sehr wahrscheinlich viel länger. Den Sinn mancher Maßnahmen kann man anzweifeln, etwa die 15-km-Regel oder die Tatsache, dass die Großeltern nur jeweils allein zu Besuch kommen dürfen oder dass ein Kind mit eigenem Haushalt seine Eltern besuchen darf, aber nicht umgekehrt, da nur ein Besucher erlaubt ist. Keine Aussage gibt es erneut, wie es mittelfristig weitergehen soll.

Im Moment scheint es, dass nur die Impfung der Krise ein Ende bereiten kann – und auch bei der Impfung haben wir massive Probleme, gerade in Baden-Württemberg. Die Impfung der Mehrheit der Bevölkerung wohl erst im Frühsommer beginnen wird, können wir vielleicht in neun Monaten – mit Unterstützung des Sommers – mit dem Ende der Corona-Pandemie rechnen. Nicht einkalkuliert sind verschärfende Mutationen etc.

Ich hoffe, Sie hatten im coronabedingt reduzierten Kreis ihrer Familie trotz allem schöne Stunden zwischen Weihnachten und Neujahr! Fürs neue Jahr wünsche ich Ihnen vor allem Gesundheit und, dass Sie von Corona privat und beruflich möglichst wenig beeinträchtigt werden!

Die Corona-Pandemie hat auch die Arbeit in unserem Ortsverband völlig verändert. Die meisten örtlichen Arbeitskreise wurden ausgesetzt. Die Mitgliederversammlung führten wir am 2.12. als Online-Veranstaltung durch. Das hat ganz gut geklappt. Leichter wurde das virtuelle Verfahren, da wir dieses Jahr keine Wahlen abzuhalten hatten.

Völlig neu konzipiert werden musste der Landtagswahlkampf. Roland Zitzmann aus Vaihingen, unser Kandidat, und Patrick Maier, der Zweitkandidat aus Ditzingen, arbeiten mit ihrem Wahlkampfteam unter Hochdruck. Etliche Veranstaltungen konnten in kleinem Rahmen stattfinden, z. Bsp. die Treffen mit Bürgermeistern aus dem Strohgäu und Begehungen der Städte und Teilorte. Doch große Präsenzveranstaltungen wird es wohl nicht geben. Ungewiss ist, ob wir Stände aufbauen dürfen und vieles andere mehr. Unser Bundestagskandidat Oliver Martin steht in den Startlöchern. Hoffen wir, dass er im Sommer bessere Bedingungen für den Wahlkampf haben wird.

Das Dreikönigs-Treffen der FDP mit der Kundgebung fand ohne Zuschauer statt, Lindners hervorragende Redewar nur virtuell zu hören. Er sprach fundiert und verantwortungsbewusst über die Corona-Situation, über die veränderte Balance zwischen Individuum und Kollektiv zugunsten des Staates. Nach Corona müsse man die Grundrechte in vollem Umfang wieder herstellen und Deutschland brauche einen Aufbruch, weg von Bürokratie und Trägheit hin zu Modernisierung, Digitalisierung und Offenheit für Neues. Denn eine Erfolgsgeschichte wie Biontech sei leider die Ausnahme in Deutschland.

Viele in der Politik haben offenbar Geschmack gefunden an staatlicher Bevormundung und haben viele Gründe, sie nach der Corona-Pandemie aufrechtzuerhalten: die Klimapolitik, die Nichtachtung von Identitäten oder die Ungleichheit. Da müssen wir als Liberale dagegenhalten und auf den Freiraum der Bürger bestehen.

Also, hoffen wir, dass die Geschehnisse eine gute Wendung nehmen werden und wir möglichst viel Normalität in diesem Jahr genießen können.

Viele Grüße

Henning Wagner

Vorsitzender FDP Ortsverband Strohgäu

 

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