Baden-Württemberg beim Impfen ganz hinten!

Minister Lucha (Grüne) kriegt das Impfen nicht auf die Reihe!

Bei den Erstimpfungen ist Baden-Württemberg von Anfang eines der schlechtesten Bundesländer. Minister Lucha begründete dies über seinen Sprecher damit, dass  "(wir) .. 50 Prozent der Impfstoffe zurückhalten, um die Zweitimpfung sicherzustellen." 

Doch die Zahlen beweisen, dass dies falsch und eine faule Ausrede ist. Der wahre Grund für das schlechte Abschneiden ist ein anderer. Denn Baden-Württemberg ist auch bei den Zweitimpfungen weit hinten. Mecklenburg-Vorpommern etwa ist sowohl bei den Erst- als auch bei den Zweitimpfungen weit vor Baden-Württemberg. Und das gilt auch für andere Bundesländer wie etwa Bayern.

Wenn Luchas Argument wahr wäre, wäre dies gar nicht möglich. Die richtige Schlussfolgerung ist: Die grün-schwarze Landesregierung weist kapitale Mängel in der Organisation des Impfens auf und schafft es nicht, den vorhandenen Impfstoff effizient einzusetzen.

Und dann versuchte das Sozialministerium noch, die Öffentlichkeit hinters Licht zu führen: "..man sei bei den über 80-Jährigen am erfolgreichsten." Diese Aussage führt in die Irre. Zwar lag das Land in absoluten Zahlen in dieser Altersgruppe vorn. Bezogen auf die Bevölkerung sind allerdings z. Bsp. Berlin und das Saarland weit vor Baden-Württemberg. Und bei absoluten Zahlen vor dem Saarland zu liegen, ist bei dessen geringer Bevölkerung keine Kunst.

Wichtig ist: Hier geht es nicht um einen Platz in einem Ranking, wie es auch die lokalen Medien verharmlosend nennen. Sondern es geht darum, gefährdeten Personen schnellstmöglich den ersten - und wenn möglich zweiten Impfschutz zu geben, um die Zahl der Corona-Toten und -Erkrankten so gering wie möglich zu halten. Die Schlussfolgerung ist: Ohne Luchas Versäumnisse könnten in Baden-Württemberg über 100.000 Menschen mehr einen Erstimpfschutz haben.

Richtig ist, dass wir im Moment viel weniger Impfstoff haben, als wir brauchen. Das liegt an zwei Dingen. Zum einen erfordert der Hochlauf der Produktionskapazitäten Zeit. Daran kann niemand etwas ändern. Zum zweiten aber haben sich die EU und die Regierung Merkel bei der Beschaffung des Impfstoffs als äußerst unprofessionell erwiesen und den Mangel erheblich vergrößert.

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