Breite Ablehnung der geplanten AVL-Deponie in Hemmingen

 

Dass die geplante AVL-Deponie im Westen von Hemmingen bei uns keinen Freundeskreis schaffen würde, war am Montagabend im Bürgertreff zu erwarten, dass sich aber um die 90 Hemminger/innen  zusammenfinden würden, und sich sehr deutlich gegen diese Pläne positionieren würden, hat uns in dieser Intensität überrascht und gleichzeitig erfreut. Nicht einmal die Sitzplätze reichten aus. Aber die Aufmerksamkeit war hoch. 

Es zeigte sich, dass die Ablehnung der Deponie in Hemmingen massiv ist – und sie wurde mit starken Argumenten begründet. Das kam in den Wortbeiträgen engagiert und sachlich klar zur Sprache. 

Zunächst einmal: nachfolgend berichtete Argumente gegen die Deponie stellen keine Wertung dar, sie sind alle wichtig. Dazu bedarf es weiterer Informationen von Seiten der AVL am kommenden Montag in der Gemeinschaftshalle, um das Bild zu vervollständigen. Insbesondere stehen Fragen im Raum, die der AVL bei dieser Veranstaltung gestellt werden müssen. Dies wurde diskutiert und einzelne Hemminger und Hemmingerinnen haben sich bereit erklärt, diese Fragen federführend vorzubereiten. Natürlich kann jeder am kommenden Montag darüber hinaus seine Fragen an die AVL vorbringen.

Was sind die Gründe, die gegen die Deponie vorgebracht wurden?

Die Verkehrsbelastung durch die schweren LKW, die durch Hemmingen fahren müssten (und durch Hochdorf, Eberdingen und Heimerdingen!) wäre erheblich und inakzeptabel, vor allem für all diejenigen, die an dem Hauptdurchgangsweg durch Hemmingen wohnen. Die Gefährdung der Schüler an Schulweg und Schule (und KiFaz) kann keinesfalls hingenommen werden. Für dieses Thema brauchen wir Hemminger kein zusätzliches Gutachten! Da ist der Fall glasklar und durch jedermann und jederzeit vor Ort nachvollziehbar. Übrigens: wenn der Landesverkehrsminister davon spricht, Straßen vor Schulen demnächst ganz für Kraftfahrzeuge zu sperren….dann wäre der Verkehr an der Eberdinger Straße genau das Gegenteil!

Der Deponiestandort im Westen von Hemmingen (auf gutem Ackerland) würde bei vorherrschendem Westwind dazu führen, dass nicht nur der frische Wind behindert wird, nein, es wird sogar alles, was an der Deponie in die Luft gerät, direkt nach Hemmingen geblasen. Möglicherweise gibt es sogar eine Beeinträchtigung des Grundwassers.

Von der AVL wollen wir informiert werden, welche Kriterien bei der Auswahl des Standortes im Kreis Ludwigsburg zugrunde gelegt werden und wie diese gewichtet werden. Auch wollen wir wissen, welche Einrichtungen der Betrieb der Deponie beinhaltet, z.B. Recyclinganlagen, Verbrennungsanlagen, etc.

Und ein Letztes: Der Schulterschluss mit den ebenfalls, vor allem vom Deponie-Verkehr betroffenen Orten Heimerdingen, Eberdingen und Hochdorf ist ein fester Bestandteil unserer Gegenwehr. Hat die AVL schon mal einen Ortstermin in Hochdorf durchgeführt bezüglich LKW-Durchfahrt?

Aktuelles Fazit: am kommenden Montag haben wir Gelegenheit, uns die Vorschläge der AVL anzu- hören und der AVL Fragen zu stellen. 

Und wir können zeigen, was wir von der Idee dieser Deponie bei uns halten: nämlich NICHTS!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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